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MöGLICHKEITEN UND GRENZEN DER KUNSTTHERAPIE IN DER BEHANDLUN IBD

EDITORIAL DESCONOCIDA
01 / 2003
9783838663418
Alemán

Sinopsis

Inhaltsangabe:Zusammenfassung: In der Therapie von Panikstörungen (Panikstörung ohne Agoraphobie und Panikstörung mit Agoraphobie) ist der Stellenwert verhaltenstherapeutischer Methoden, vor allem der Reizkonfrontation, unbestritten. Dennoch wirft die Residual- und Rückfallquote Fragen in Bezug auf mögliche Hintergrundproblematiken, die es eventuell stärker zu berücksichtigen gilt, auf. In dieser Arbeit werden die Vielschichtigkeit, d. h. die verschiedenen Problembereiche des Krankheitsbildes Panikstörung herausgestellt und die Notwendigkeit einer Berücksichtigung dieser Facetten der Erkrankung in therapeutischen Konzeptionen betont. Im Vordergrund stehen dabei die Flexibilisierung von Kognition und Verhalten, Emotionsarbeit, Wahrnehmungsdifferenzierung, Arbeit am Selbstkonzept und eine Erweiterung der interaktionellen Kompetenz. Vor dem Hintergrund eines eklatanten Mangels an entsprechend mehrdimensionalen Behandlungsmodellen wird dargestellt, daß Kunsttherapie über ein Potential verfügt, der notwendigen Berücksichtigung der einzelnen Problembereiche des Krankheitsbildes Panikstörung gerecht zu werden. Im Therapieverbund û mit verhaltenstherapeutischen Maßnahmen als einem wesentlichen Bestandteil û bietet sich für einen langfristigen Therapieerfolg Kunsttherapie als wesentliches ergänzendes therapeutisches Angebot an. Herausgestellt werden in diesem Zusammenhang spezifische Wesensmerkmale bildnerischen Gestaltens, die hier von zentralem therapeutischen Wert sind. Konkretisiert wird dies durch die Ausarbeitung eines methodischen kunsttherapeutischen Behandlungskonzepts, das sich an den zuvor herausgestellten Problembereichen orientiert und an dem Phasenverlauf der Therapie im therapeutischen Verbund ausgerichtet ist. Dabei werden im kunsttherapeutischen Prozeß störungsspezifische, klärungsorientierte und ressourcenorientierte Variablen angesprochen. Die Aktualität eines solchen Ansatzes, der an den Problembereichen eines Störungsbildes ausgerichtet ist und die